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JEDE DRITTE STUDIE SCHEITERT AN FEHLENDEN PROBANDEN
Eigentlich sind die Rahmenbedingungen ideal: die Fortschungsidee ist geeignet, die Fördermittel gesichert - doch die Patienten fehlen, sagen Experten der Universität Münster. Und so scheitert in Deutschland Rund ein Drittel der Studien, die neue Therapien ermöglichen könnte, an fehlenden Patienten. Grund ist nicht die Bereitschaft von Patienten. Was dann, und was kann man tun?

Der Informationsaustausch zwischen behandelnden Ärzten in Krankenhäusern und ihren forschenden Kollegen sie der Knackpunkt, so die Kollegen aus Münster: Allein am Medizinstandort Münster würden derzeit für etwa 200 Studien Patienten gesucht, wie die Medizinische Fakultät der Hochschule am Dienstag mitteilte.

Unter der Leitung Medizininformatikers Professor Martin Dugas aus Münster wurde nun ein Modellprojekt an bundesweit insgesamt fünf Universitätsstandorten gestartet mit einem Ziel: ein besserer Informationsaustausch - `unter Beachtung der Vorgaben des Datenschutzes`.

Die gängigen Datenbanken der Krankenhäuser, in denen Informationen über Patienten und deren Krankheitsbild gespeichert sind, sollen dabei für Forscher - auf anonymisierter Basis - einsehbar werden.

Das Bundesforschungsministerium stellt insgesamt 426 000 Euro für die Arbeiten in Erlangen Heidelberg, Gießen, Düsseldorf und Münster bereit. Das Ziel: Künftig könnten Forscher dann aus einem Pool an Patientendaten ihre Zielgruppe finden und den behandelnden Arzt ansprechen. Dieser soll dann entscheiden, ob er seinen Patienten anspricht.

Eine Pilotstudie in Münster habe bereits gezeigt, dass ein solcher Datenaustausch die Patientenrekrutierung deutlich verbessere.
Für einige Studien konnten laut Mitteilung so bis zu 40 Prozent mehr Probanden gewonnen werden.

Quelle: www.aerztezeitung.de


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Neue Impfung gegen Helicobacter als Prävention von Magenkrebs
Helicobacter pylori rückt in der Humanmedizin zunehmend ins Zentrum des Interesses, werden doch derzeit etwa 90 Prozent der menschlichen Magen-Karzinome auf eine Infektion mit dem Bakterium Heliobacter pylori zurückgeführt. Beim Hund fehlen entsprechende Zahlen, doch das Problem zunehmend gegen Antibiotika resistenter werdender H. pylori kann nicht geleugnet werden. Nun wird in München, mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe, ein Impfstoff gegen diesen Erreger entwickelt.

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