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NEUE THERAPIE BEI POLYZYSTISCHEN NIERENERKRANKUNGEN DES MENSCHEN
Bei Tieren spielen wie beim Menschen auch polyzystische Nierenerkrankungen als kongenitale Mißbildung eine wichtige Rolle, doch wird hier beispielsweise bei Perserkatzen über Früherkennung und entsprechende züchterische Maßnahmen versucht, das Problem zu eradizieren. Das geht beim Menschen natürlich nicht - umso interessanter ist die neue Therapie, die Forscher der Uni Freiburg kürzlich publizierten, auch für Tierärzte!

Das Fazit der Studie mit 430 Patienten: mit dem Immunsuppressivum Everolimus kann das Wachstum von Nierenzysten verzögert werden.

Durchschnittlich erbt jedes zweite Kind die Erkrankung von seinen Eltern, aber sie kann auch spontan auftreten.

Everolimus, das sonst in der Nierentransplantation eingesetzt wird, kann das Wachstum von Nierenzysten verzögern. Bei einzelnen Patienten führte das Medikament auch zu einer besseren Nierenfunktion.

Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass es erstmals möglich ist, auch genetische Erkrankungen durch Tabletten zu beeinflussen. Bisher schien nur der Ersatz der Genfunktion möglich. Mit den neuen Befunden wird nun ein Paradigmenwechsel eingeleitet, denn offensichtlich ist es möglich, auch Patienten mit komplexen genetischen Erkrankungen mit Medikamenten zu behandeln.

An der Studie haben mehr 430 Patienten in 24 Zentren in drei Ländern teilgenommen. Die Ergebnisse der Studie wurden am 26. Juni im `New Journal of Medicine` online veröffentlicht.


Quelle: www.aerztezeitung.de



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Die dreidimensionale Teilstruktur des Amyloid-Vorläuferproteins (APP) konnten Forscher aus Jena entschlüsseln. Dessen Spaltprodukte können Alzheimer auslösen - sie sind unlösliche Eiweißbestandteile, die sich in der Umgebung von Nervenzellen ablagern und dort Plaques bilden. Zusammengesetzt sind die neurotoxischen Eiweißablagerungen aus Spaltprodukten besagten APPs, das auf der Membran von Nervenzellen zu finden ist.

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