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ORALE IMMUNTHERAPIE BEI KUHMILCHALLERGIE BEI KINDERN
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Kuhmilch ist einer der häufigsten Auslöser einer Nahrungsmittelallergie bei Menschen, und eine orale Immuntherapie gilt bei dieser Allergieform als wenig aussichtsreich. Zu Unrecht? Zu diesem Ergebnis kam eine amerikanische Studie, nach deren Immuntherapie die Allergiker meistens problemlos eine Glas Milch täglich trinken konnten.
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Einer langsam steigende Allergenexposition unterzogen haben sich 19 Kinder zwischen sechs und 17 Jahren, die anfangs durchschnittlich nur 40 mg Milch vertrugen.
Sie bekamen vier Monate randomisiert und doppelblind langsam steigende Mengen von Milchpulver oder ein gleich schmeckendes Placebo. Danach erhielten sie als Provokationstest das Allergen, um die tolerierte Dosis zu bestimmen.
Mit Placebo hatte sie sich nicht geändert, mit Verum jedoch war sie auf minimal 2540 mg (71 ml) und maximal 8140 mg (227 ml) gestiegen.
Labordiagnostisch hatten die Kinder mit Allergenexposition mehr Antikörper gegen Milch im Blut.
Die weitere Empfehlung der Autoren für die `toleranten` Kinder lautete, weiter täglich Milch zu trinken, damit die Toleranz erhalten bliebe und nicht womöglich wieder verschwände.
Quelle: www.aerztezeitung.de
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