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ORALE IMMUNTHERAPIE BEI KUHMILCHALLERGIE BEI KINDERN
Kuhmilch ist einer der häufigsten Auslöser einer Nahrungsmittelallergie bei Menschen, und eine orale Immuntherapie gilt bei dieser Allergieform als wenig aussichtsreich. Zu Unrecht? Zu diesem Ergebnis kam eine amerikanische Studie, nach deren Immuntherapie die Allergiker meistens problemlos eine Glas Milch täglich trinken konnten.

Einer langsam steigende Allergenexposition unterzogen haben sich 19 Kinder zwischen sechs und 17 Jahren, die anfangs durchschnittlich nur 40 mg Milch vertrugen.

Sie bekamen vier Monate randomisiert und doppelblind langsam steigende Mengen von Milchpulver oder ein gleich schmeckendes Placebo. Danach erhielten sie als Provokationstest das Allergen, um die tolerierte Dosis zu bestimmen.

Mit Placebo hatte sie sich nicht geändert, mit Verum jedoch war sie auf minimal 2540 mg (71 ml) und maximal 8140 mg (227 ml) gestiegen.

Labordiagnostisch hatten die Kinder mit Allergenexposition mehr Antikörper gegen Milch im Blut.

Die weitere Empfehlung der Autoren für die `toleranten` Kinder lautete, weiter täglich Milch zu trinken, damit die Toleranz erhalten bliebe und nicht womöglich wieder verschwände.

Quelle: www.aerztezeitung.de


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FÜR SIE GEFUNDEN

Diagnose verschiedener Krebsarten durch Hunde gewinnt an Bedeutung
Speziell ausgebildete Hunde, die bei Epileptikern bereits einen drohenden Anfall bemerken und anzeigen, gibt es seit etlichen Jahren. Dass manche Hunde aufgrund ihres hervorragenden Geruchssinns auch zuverlässig Blasenkrebs über Urinproben oder Lungen-Karzinome über die Atemluft oder sogar Brust- und Hautkrebs `nachweisen` können, wurde gleichfalls wiederholt beschrieben. Nun wird diese Fähigkeit systematisch weiter genutzt, von Dr. Michael Westhoff von der Lungenklinik Hemer bei Dortmund. Das Ziel: irgendwann mal zu wissen, was genau die Hunde `erschnüffeln`, und das dann technisch zu imitieren.

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