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BALD PRODUKTION VON MENSCHLICHEN BLUTZELLEN DURCH SCHWEINE?
Sollte der Versuch an der Universität Michigan weiter erfolgreich verlaufen, könnte diese Möglichkeit in nicht allzu ferner Zukunft Realität werden. Dort entnahm man die blutbildenden Zellen aus der Nabelschnur und dem Knochenmark von Menschen und setzte diese Blut-Stammzellen in Schweineföten ein - ohne Abstoßungsreaktion. Mittlerweile sind die Ferkel geboren - und die menschlichen Stammzellen hatten sich vermehrt und sogar ausdifferenziert und konnten problemlos beim Spender wieder eingesetzt werden. Eine künftige Therapieoption beispielsweise bei AIDS?

Dr. Jeffrey Platt von der Universität Michigan in Ann Arbor isolierte die menschlichen Abwehrzellen aus dem Ferkelblut und mixte sie mit normalen Zellen desjenigen Menschen, der die Stammzellen für die Föten gespendet hatte.

Die Abwehrzellen zeigten keine Immunreaktion, so dass es nach Ansicht Platts möglich sein sollte, sie wieder in den Menschen zurück zu setzen. Der Forscher hofft, mit diesem Verfahren einmal beispielsweise Aidspatienten helfen zu können.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: so könnten beispielsweise auch Viren vom Schwein auf den Menschen übertragen werden oder die menschliche Zelle möglicherweise Proteine aus dem Schwein aufnehmen und dann vom menschlichen Immunsystem angegriffen werden.

Vor einem möglichen Praxiseinsatz werden also noch wichtige Punkte zu klären sein...


Quelle: www.aerztezeitung.de


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SCHWEINEPRAXIS

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Streptococcus suis type 2 (S. suis 2) ist weltweit als einer der wichtigsten pathogenen Keime beim Schwein gefürchtet, verursacht er doch Meningitis, Septikämie, Andokarditis, Arthritis und septischen Schock bei ihnen. Ein wichtiger Virulenz-assoziierter Faktor ist das von S. suis 2 produzierte Protein Suilysin. Was verursacht es im Gehirn experimentell infizierter Schweine?

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